Sie sind hier: Leistungen

Zunächst ist eine genaue Erfassung ihrer Situation erforderlich. Hierzu sollten Sie sich vorbereiten und bereits ein Trink- und Miktionstagebuch und/oder ein Stuhltagebuch führen.
In einem persönlichen Gespräch versuchen wir eine individuelle Lösung für Ihre Problemsituation zu finden.

 

- Vorbeugung von Inkontinenz
- Hilfestellung bei der Erkennung der Inkontinenz
- Anleitung zum Umgang mit (vorhandenen) Hilfsmitteln
- Beratung zum Einsatz von Hilfsmitteln (herstellerneutral)
- Auswahl und Anpassung von Hilfsmitteln (herstellerneutral)
- Individuell angepasstes Beckenbodentraining
- Einweisung in Biofeedback oder Elektrostimulation nach ärztlicher Verordnung
- Verhaltenstraining
- Zweitmeinung im Bereich Stoma- und Kontinenzversorgung
- Beratung bei Kontinenzstörungen im Bereich Urin und Stuhl

 

Weitere Leistungen:

Fortbildung / Schulung

- Stomatherapie:

 

- Kontinenz-Inkontinenz-Kontinenzförderung

 

- Wundversorgung

- Pflegeprozess, Pflegedokumentation

- Grundlagen der Pflege

Workshops Beckenbodentraining

- Für Männer und Frauen

- Für Einzelpersonen und Gruppen

Termine: nach Vereinbarung

Preise: auf Anfrage
Eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist derzeit noch nicht möglich.

Worauf Sie bei einer qualifizierten Kontinenzberatung achten sollten:
1. Anamnese

  • Genaue Erfassung der Ausscheidungsgewohnheiten und der Beschwerden (im Idealfall unterstützt durch ein Miktions- und/oder Stuhltagebuch)
  • Erfassung von Co-Faktoren und Risikofaktoren für Inkontinenz (allgemeine Anamnese mit Erfassung der gesundheitlichen Situation, Begleiterkrankungen, denn sehr viele Faktoren haben Einfluss auf die Kontinenzleistung).
  • Sie werden nach ihrer individuellen Problemsituation gefragt.
  • Die Anamnese muss ggf. weit in die Vergangenheit zurückreichen, um wichtige Hinweise auf Ursachen nicht zu übersehen!

2. Beratungsleistung

  • Die Möglichkeiten der Behandlung werden dargestellt (eventuell ist eine berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit notwendig, z.B. darf eine Pflegeperson keine Information über Medikamente oder Operationsmöglichkeiten geben, dies ist die Aufgabe des Facharztes; die Hilfsmittel werden von einer qualifizierten Pflegekraft vorgestellt und nicht von einem Arzt, usw.)
  • Eine Hilfsmittelberatung erfolgt hersteller- und produktneutral und enthält den Hinweis auf eventuell entstehende Kosten, die die Krankenkasse nicht übernimmt!
  • Benötigte Hilfsmittel werden an Ihre Situation und Bedürfnisse angepasst und sie werden zum Umgang mit den Hilfsmitteln geschult und angeleitet.
  • Sie erhalten schriftliches Informationsmaterial, Hinweise auf Selbsthilfegruppen, Internetadressen und weitere Beratungsstellen.
  • Sie erhalten konkrete Anleitungen zum Verhaltens-, Ausscheidungs- oder Beckenbodentraining.
  • Aufzeigen weiterer Ansprechpartner, z.B. Fachärzte, qualifizierte Pflegekräfte und Physiotherapeuten, die sich auf Kontinenzstörungen spezialisiert haben.
  • Sie erhalten Informationen zur Prävention und Gesundheitsförderung.
  • Ihre gesundheitsbezogenen Lebensqualität und Selbstpflegefähigkeiten werden gefördert.
  • Die Beratungsleistung erfolgt zielorientiert (Behandlungsziele müssen formuliert und festgelegt werden, denn nur daran kann eine erfolgreiche Behandlung gemessen werden!).

3. Beratungsperson

  • Der Berater nimmt sich Zeit für Sie, nimmt ihre Problem ernst.
  • Er spricht in einer für Sie verständlichen Sprache (Fachbegriffe werden übersetzt, erklärt).
  • Seine Sprache ist trotz des tabuisierten Themas offen und klar.
  • Der Berater hat eine ausgewiesene Fachkompetenz und kann eine kontinuierliche Fortbildung sowie Erfahrung im Bereich der Kontinenzberatung vorweisen.